forschung sichtbar gemacht
das neue labor für innovative konstruktionen der BOKU in wien vereint forschung, entwicklung und austausch unter einem dach. der kompakte, klar gegliederte neubau schafft nicht nur optimale bedingungen für wissenschaftliches arbeiten, sondern macht innovation auch nach außen erlebbar. offen gestaltete bereiche, kurze wege und ein großzügiger park im eingangsbereich schaffen einen campus, der zum ankommen, begegnen und weiterdenken einlädt.
klare struktur für forschung und zusammenarbeit
ein linearer baukörper fasst den campus nach westen und lässt eine zusammenhängende freifläche mit wertvollem baumbestand entstehen. die beiden hallen bilden die markanten endpunkte des gebäudes, während werkstätten und labore dazwischen logisch nach ihren funktionen angeordnet sind. so entstehen kurze wege, gute orientierung und ideale voraussetzungen für den austausch zwischen den unterschiedlichen forschungsbereichen. die roboterhalle öffnet sich als sichtbares schaufenster zur öffentlichkeit und macht die im haus entstehenden innovationen unmittelbar erlebbar.
forschung bis ins tragwerk
das gebäude selbst wird zum teil der forschung. ein modulares tragwerk aus holz mit sich wiederholenden rahmen bildet eine klar ablesbare konstruktion, deren verbindungen gemeinsam mit der holzforschung entwickelt wurden. der konsequente einsatz von holz, die reduzierte anzahl an bauteilen und die flexible struktur ermöglichen eine ressourcenschonende, wirtschaftliche und zukunftsfähige bauweise, die sich an neue anforderungen anpassen und einfach erweitern lässt.
die fassade als lebendiges labor
auch die gebäudehülle ist teil des forschungsprozesses. austauschbare module für begrünung, photovoltaik und holzelementen können laufend getestet, weiterentwickelt und an neue erkenntnisse angepasst werden. gleichzeitig übernehmen sie funktionen wie verschattung, sichtschutz oder tageslichtsteuerung. so wird die fassade zur aktiven schnittstelle zwischen forschung und öffentlichkeit – und zeigt bereits von außen, woran im neuen laborgebäude gearbeitet wird.
| fertig (wettbewerb) | 2026 |
| land | AUT |
| ort | wien |
| grösse | 2.500 m2 |
| auftraggeber | bundesimmobiliengesellschaft |
| projektleitung | fabian kahr |
| team | christine stolz |
| statik | werkraum |
| haustechnik | hemera |
nachhaltigkeit vorzertifizierung | IBRI |
| kostenschätzung | L-bau |
| modellbau | modellwerkstatt gregor kraxner |















